Die lernfabrik erprobte mit der arbeitsplatznahen Qualifizierung neue Wege für den erfolgreichen Einstieg von arbeitsmarktfernen Personen (vorrangig mit Migrations-hintergrund) in die Arbeitswelt.

In einem dreistufigen Modell wurden die TeilnehmerInnen stabilisiert, qualifiziert und am Arbeitsmarkt oder in eine weiterführende Qualifizierung integriert.

Darüber hinaus wurden die Frauen und Männer befähigt, das Leben in einer leistungsorientierten Welt in ökonomischer und sozialer Hinsicht zu bewältigen. Sie erwarben lebenswelt- und arbeitsweltbezogenes Handlungswissen. Es wurde auf die Erweiterung der fachlich-berufsspezifischen, sozialen, methodischen, persönlich Kompetenzen sowie auf die sprachliche Weiterentwicklung für Menschen mit Deutsch als Fremdsprache fokussiert.

Steirische Unternehmen (darunter IKEA, Rosendahl Maschinenbau GmbH, Magna Steyr, JCL und viele andere) waren in diesem lebensnahen Lerntypus unverzichtbare Bildungspartner. Sie haben einen wesentlichen Beitrag zur beruflichen und sozialen Integration arbeitsmarktferner Menschen geleistet.

Die arbeitsplatznahe Qualifikation fand im realen Wirtschaftssystem statt und orientierte sich an einem umfassenden, handlungsorientierten Lernansatz aus. Der Unternehmenskontext schaffte Lernvoraussetzungen, die eine „Laborsituation“ in Schulungszentren oder sozialwirtschaft-lichen Betrieben nur begrenzt bieten kann.

 

Die lernfabrik war ein Kooperationsprojekt von alea + partner und ISOP.

Die "lernfabrik" war ein Pilotprojekt des Landes Steiermark und des AMS Steiermark und wurde unter „steps to better employment“ finanziert.